2011/12 war schon einmal die (Erz-) Suche und Erkundung am Rammelsberg und in seiner Umgebung Thema einer Jahresgabe. Darin spielte die Geschichte des Haus Schulenburger Suchorts allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Mittlerweile ist dieser Stollen in den Mittelpunkt unserer Vereinsarbeit gerückt. Bei seiner Wiederaufwältigung wurden viele neue Erkenntnisse gewonnen. Deshalb war es naheliegend, diesen Stollen gesondert zum diesjährigen Thema der Jahresgabe zu machen.
2013: Festschrift zum 50jährigen Bestehen des Harzer Kanppenvereins
Die Gründungsmitglieder unseres Harzer Knappenvereins (HKV) haben 1964 bei der Wahl des Vereinsnamens ihre Offenheit für alle Harzer Bergleute signalisiert und sich der seit Jahrhunderten gebräuchlichen Bezeichnung Knappen besonnen. Darunter wurden seit alters her die einfachen Bergleute verstanden, die unter Aufsicht arbeiteten und keinen Grubenbesitz hatten. Die Aufsicht führten Steiger. Sie gehörten wie die Knappen nicht zu den Grubeneigentümern.
Förderverein Weltkulturerbe Erzbergwerk Rammelsberg – Jahresgabe 2013
2012: Erzaufbereitung Rammelsberg
Entstehung, Betrieb, Vergleich
Die Rammelsberger Aufbereitungsanlage bildet optisch den Mittelpunkt des Erzbergwerks Rammelsberg. Zu ihr gehört der größte Teil der Tagesanlagen. Ihre markante Form ist zum Logo unseres Museums und zum Markenzeichen des UNESCO-Welterbes Erzbergwerk Rammelsberg, Altstadt Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft geworden.
2011: Suche und Erkundung
am Rammelsberg und in seiner Umgebung
Mit der Erzsuche verbinden sich fast immer große Hoffnungen und Wünsche. Jahrzehntelange vergebliche Arbeit, viel erfolglos investiertes Geld und letztlich die Aufgabe der Suchbergwerke waren in der Umgebung des Rammelsberg die Regel, denn bisher sind alle Versuche wirtschaftliche Misserfolge geblieben.
Seit 2008 wird wieder im Gosetal nach Erz gesucht. Das hat für Aufsehen gesorgt und Erwartungen geweckt, dass es in Goslar wieder zu einem florierenden Bergbau kommen könnte. Dieses Heft soll den Stand der Sucharbeiten erläutern und zeigen, welche Erkenntnisse dabei gewonnen worden sind. Beschrieben werden auch die Art der durchgeführten Sucharbeiten und die Gründe für die Wahl der Suchbereiche. Gleichzeitig werden grundlegende Zusammenhänge erläutert, um die Einschätzungen der bisherigen Arbeiten und der momentanen Situation zu erleichtern.
2010: Der Röderstollen
Denkmalpflege und Besucherführungen in der Zeit vor der Museumsgründung
Mitte der 1980er Jahre war absehbar, dass 1988 am Rammelsberg die Erzreserven und damit die Förderung zu Ende gehen würden. Damit drohten nicht nur viele Arbeitsplätze verloren zu gehen, sondern auch ans Herz gewachsene bergbauliche Traditionen. Zum Beispiel konnte der Besucherbetrieb im Röderstollen nicht mehr in Bergwerksregie weiter geführt werden, wie es bis dahin der Fall gewesen war. In dieser Phase wurde unser Verein gegründet, vor allem, um den Röderstollen für ein breites Publikum zu erhalten und daraus ein Bergbaumuseum zu entwickeln.
2009: Erzabbau am Rammelsberg
In den Jahresgaben unseres Fördervereins ist bislang vor allem über Schächte, Stollen und Fahrzeuge des Rammelsbergs geschrieben worden, jedoch nur sehr wenig über das Primäre dieses ehemaligen Erzbergwerks, über den Erzabbau. Die Beschreibung, wie Erz abgebaut worden ist, beschränkt sich auch in der Literatur im Wesentlichen auf einige wenige Aufsätze in Fachzeitschriften und dann in der Regel auch nur auf Beschreibungen von Neuentwicklungen. In Überblicksdarstellungen wird der Erzabbau nur recht stiefmütterlich behandelt. Grund dafür ist wahrscheinlich, dass dieses Thema als schwer darstellbar gilt und sich kaum ein breites Publikum dafür zu finden scheint.
2008: Tagesanlagen des Rammelsberges
Zum ehemaligen Erzbergwerk Rammelsberg gehörte in seiner außerordentlich langen Betriebsgeschichte eine große Zahl von Tagesanlagen. Sie hatten untereinander technisch-organisatorische Verbindungen und bildeten Ensembles, die von Zeitabschnitt zu Zeitabschnitt sehr unterschiedlich aussahen. Das vorliegende Heft soll einen Überblick geben über dieses bislang noch nicht in Form einer eigenständigen Monographie behandelte Thema.
2007: Stollen des Rammelsberges
Stollen, besonders der Röderstollen und die Grubenbahnfahrt in der Tagesförderstrecke, sind für unser Museum die beiden wichtigsten Besucherbereiche. Und mit dem etwa einen Kilometer langen Rathstiefsten Stollen präsentiert unser Museum seinen Besuchern einen der ältesten erhalten gebliebenen Stollen Mittel- und Nordeuropas, der überdies heute noch vollständig funktioniert.
2006: Schächte des Rammelsberges
Schächte sind für fast jedes Bergwerk der Mittelpunkt des Betriebsgeschehens. Ihre Fördergerüste, Fördertürme und Fördermaschinenhäuser sind deshalb auch Symbole und architektonische Höhepunkte vieler Zechenanlagen. Das gilt auch für den Rammelsberg. Schon 1606 hat Zacharias Koch die Göpelhäuser der Rammelsberger Schächte auf einer Goslarer Stadtansicht überdimensional abgebildet.
2005: LHD-Technik
In der langen Geschichte des Rammelsberger Erzbergbaus gab es viele
verschiedene Förder- und Transporttechniken, bis es schließlich zur dieselgetriebenen gummibereiften Load-, Haul- and Dump-Technik (Laden Transportieren-Abkippen) kam, die heute in fast allen modernen Bergwer-
ken der Welt Standard ist.
