{"id":57,"date":"2017-10-21T19:43:25","date_gmt":"2017-10-21T17:43:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rammelsberg.michael-schadler.de\/wordpress\/?page_id=57"},"modified":"2024-04-19T11:02:36","modified_gmt":"2024-04-19T09:02:36","slug":"vereingeschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/foerderverein-rammelsberg.de\/hp\/vereingeschichte\/","title":{"rendered":"Verein:Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><b><span style=\"font-family: Arial; font-size: x-large;\">Die Geschichte unseres F\u00f6rdervereins<\/span><\/b><\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vor unserem Verein<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><span style=\"font-family: Arial;\">Die Geschichte unseres F\u00f6rdervereins beginnt mit dem Ende eines jahrtausendealten Wirtschaftszweiges der Region Goslar. Der Bergbaubetrieb im Rammelsberg war schon immer ein Garant f\u00fcr die wirtschaftliche Fortentwicklung der Stadt Goslar gewesen. Lief der Bergbau gut, ging es auch den B\u00fcrgern der Stadt dementsprechend. Diese Verbindung war nicht auf Goslar begrenzt, sondern hatte Effekte auf F\u00fcrstenh\u00e4user in Braunschweig und Hannover, ja sogar europaweite Auswirkungen.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\">Zur rechten Zeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><span style=\"font-family: Arial;\">Mitte der 1980er Jahre aber geriet das Erzbergwerk Rammelsberg in Schwierigkeiten. Niedrigste Erzpreise stellten die Rentabilit\u00e4t des Bergbaubetriebs in Frage und die letzten bekannten Erzreserven im Rammelsberg gingen der Ersch\u00f6pfung entgegen. Die Schliessung wurde absehbar. Sollten nun die Artefakte und Bauwerke dieser uralten Geschichte, wie es das Berggesetz vorschreibt, dem Erdboden gleich gemacht werden, Strukturen und Bez\u00fcge in Vergessenheit geraten? Es gab Leute, die sich damit nicht abfinden wollten. <\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unsere Mission<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><span style=\"font-family: Arial;\">Der Gedanke entstand, ein m\u00f6glichst vollst\u00e4ndiges Erzbergwerk im Zeitpunkt der Stilllegung zu erhalten und zwar mit allen Betriebsspuren und einer sozialen Komponente. Das war f\u00fcr die damalige Zeit ein neues und sehr gro\u00dfes Projekt, dass beim Betreiber des Bergwerks, der Preussag, nicht unbedingt auf Gegenliebe stie\u00df. \u00d6ffentlichkeitsarbeit wurde n\u00f6tig, Geldmittel brauchte man. <\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unser Start<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><span style=\"font-family: Arial;\">So gr\u00fcndeten 61 Bef\u00fcrworter der gro\u00dfen L\u00f6sung eines Goslarer Bergbaumuseums am 27. Januar 1985 im Hotel &#8222;Der Achtermann&#8220; den &#8222;Verein Rammelsberger Bergbaumuseum Goslar\/Harz e.V.&#8220;.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><span style=\"font-family: Arial;\">Die Hauptaufgaben des Vereins sahen die Mitglieder<\/span><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><span style=\"font-family: Arial; font-size: 1rem;\">in der Werbung m\u00f6glichst vieler Mitglieder, um ein angemessenes Gewicht in \u00d6ffentlichkeit und Politik zu erreichen,<\/span><\/li>\n\n\n\n<li><span style=\"font-family: Arial;\">in Sammlung und Erhaltung von Gegenst\u00e4nden mit Bezug zum Rammelsberger Bergbau als Grundstock f\u00fcr einen noch zu erstellenden Museumsfundus<\/span><br><\/li>\n\n\n\n<li><span style=\"font-family: Arial;\">in der Bewerbung der sozial-, wissenschafts- und denkmalhistorischen Bedeutung des Kulturdenkmals Rammelsberg bei B\u00fcrgern, Beh\u00f6rden und R\u00e4ten, um so die Entscheidung f\u00fcr ein Goslarer Bergbaumuseum zu unterst\u00fctzen,<\/span><br><\/li>\n\n\n\n<li><span style=\"font-family: Arial;\">im Entwurf eines Museumskonzeptes mit Finanzierungsvorstellungen in verschiedenen Ausbaustufen.<\/span><br><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><span style=\"font-family: Arial;\">Die Goslarsche Zeitung titelte kurz und pr\u00e4gnat: <\/span><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><span style=\"font-family: Arial;\">&#8222;Neu gegr\u00fcndeter Verein nimmt Kampf um Bergbaumuseum auf&#8220;. <\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><span style=\"font-family: Arial;\">Die in kurzer Zeit auf weit \u00fcber 200 steigenden Mitgliederzahl zeigte, dass der Verein den richtigen Weg eingeschlagen hatte, Kooperationen mit Harzer Bergbaumuseen folgten; diese setzten sich ebenfalls nachdr\u00fccklich f\u00fcr die Ziele des Vereins ein. Der NDR berichtete, Unterschriftensammlungen wurden organisiert und zum Tag der Niedersachsen im Juni 1989 fuhr sogar eine Grubenbahn werbend durch die Goslarer Innenstadt. Die durchaus vorhandenen Gegenstimmen hatten es schwer, gegen dieses Spektakel anzukommen. Die Ergebnisse: Zum 7. Juni 1988 entschied sich der Rat der Stadt Goslar einstimmig f\u00fcr die Einrichtung eines Bergbaumuseums und mit allerdings knapper Mehrheit f\u00fcr die Einrichtung einer Tr\u00e4gergesellschaft. Entgegen dem bereits genehmigten Abri\u00dfantrag wurden die Tagesanlagen des Bergwerks durch Prof. Reinhard Roseneck vom Landesamt f\u00fcr Denkmalpflege unter Schutz gestellt. Auf dessen Betreiben hin erfolgte dann im Dezember 1992 f\u00fcr das Erzbergwerk und die Altstadt von Goslar die Anerkennung als Weltkulturerbe. Damit war das Ziel des Vereins, n\u00e4mlich die Einrichtung und Sicherung des Bergbaumuseums am Rammelsberg realisiert. <\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unsere Aufgabe<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><span style=\"font-family: Arial;\">Der Vereinszweck sollte fortan die Unterst\u00fctzung des im Aufbau befindlichen Museums sein, weshalb man sich umbenannte in &#8222;F\u00f6rderverein Rammelsberger Bergbaumuseum Goslar\/Harz e.V.&#8220;.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><span style=\"font-family: Arial;\">Es folgten Jahre, in denen der Verein in Kooperation mit der Leitung und den Mitarbeitern des Bergbaumuseums Bedeutendes auf den Weg brachte (\u00dcber die Projekte k\u00f6nnen Sie weiter unten lesen). Zum Zeitpunkt der \u00dcbernahme der Museumsleitung durch Prof. Roseneck und Bergwerksdirektor Meier war der Betrieb dann in einem Ma\u00dfe professionalisiert, dass die ehrenamtlichen Helfer von den hauptamtlichen Kr\u00e4ften zusehends abgel\u00f6st werden konnten. Der F\u00f6rderverein beschr\u00e4nkte seine Aktivit\u00e4ten daraufhin auf Werbeveranstaltungen und die Ver\u00f6ffentlichung seiner Jahresgabe, einem Fotokalender, der durch den damaligen Vereinsvorsitzenden Dr. Blumenberg finanziert wurde. Daneben nahm der Verein als Mitgesellschafter der Museums-GmbH seine Pflichten in Aufsichtrats- und Gesellschafterversammlungen wahr.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><span style=\"font-family: Arial;\">Insgesamt war das Verh\u00e4ltnis zur Gesch\u00e4ftsleitung in jenen Tagen nicht sonderlich gut. Projekte, in denen sich die Vereinsmitglieder bew\u00e4hren konnten, blieben aus. Die Folge war, dass die Mitgliederzahl sank. Vereinzelt wurde die Meinung ge\u00e4u\u00dfert, der Verein habe seinen Zweck erf\u00fcllt und solle sich aufl\u00f6sen. Dazu kam es nicht, trotzdem f\u00fchrte der Verein auch nach der Demission von Prof. Roseneck und Dipl.-Ing. Meier im Jahr 2003 ein Schattendasein.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><span style=\"font-family: Arial;\">Ab 2004 konnten Vereinsmitglieder immerhin wieder Wartungsarbeiten an der auf dem Museumsgel\u00e4nde abgestellten Vereinsdiesellok durchf\u00fchren, argw\u00f6hnisch beobachtet durch die damalige Gesch\u00e4ftsleitung. Diese kommentierte den Beginn der ehrenamtlich durchgef\u00fchrten Arbeiten in einem Artikel der Goslarsche Zeitung vom April 2005 mit den Worten: &#8222;Die neue inhaltliche Ausrichtung des F\u00f6rdervereins sei den Rammelsberg-Verantwortlichen nicht entgangen. Dessen Aktivit\u00e4ten, schreibt Jahns, w\u00fcrden beobachtet. Der Zweck des F\u00f6rdervereins bestehe bekanntlich darin, dass &#8222;Weltkulturerbe Rammelsberg&#8220; nach Bedarf und Absprache mit dessen F\u00fchrung zu unterst\u00fctzen. (&#8230;) In wie weit Vereinsgelder der Bastelleidenschaft einiger weniger geopfert wurden, k\u00f6nnen wir nicht beurteilen und ist vereinsintern zwischen den Mitgliedern und ihrem Vorstand zu kl\u00e4ren.&#8220;<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><span style=\"font-family: Arial;\">Diese Haltung sollte sich erst im Jahr 2005 \u00e4ndern. Unter der damaligen Museumsleiterin Frau Dr. Abel wurde vom F\u00f6rderverein eine Arbeitsgruppe Fahrzeuge eingerichtet. Deren Ziel war die denkmalgerechte Restaurierung der seit Anfang der 90er Jahre ungesch\u00fctzt auf dem Gel\u00e4nde gelagerten Grubenbahn- und Gleislosfahrzeuge. Als Werkstattgeb\u00e4ude wurde die ehemalige Tr\u00e4nke des Rammelsberges bereitgestellt und von den Vereinsmitgliedern hergerichtet. In diesem Geb\u00e4ude impr\u00e4gnierte man zu Betriebszeiten die f\u00fcr den Ausbau ben\u00f6tigten Holzstempel; die dazu erforderliche Grube konnte gleich als Untersuchungsgrube f\u00fcr Fahrzeuge umgenutzt werden. Die notwendigen fachlichen Grundlagen zeitgem\u00e4\u00dfer Restaurierungskonzepte und -methoden eigneten sich die Mitarbeiter w\u00e4hrend zweier Wochenendkurses im Februar 2006 und Oktober 2007 unter dem anerkannten Metallrestaurator Lasch-Abendroth an. So traf sich die aus Berufst\u00e4tigen und Studenten bestehende ehrenamtliche Arbeitsgruppe alle zwei Wochen abends nach Feierabend, um die unten genannten Projekte voranzutreiben. Ebenfalls wurde in ehrenamtlicher Arbeit durch ein Vereinsmitglied die Geschichte der Eisenbahnen am Rammelsberg untersucht und die Ergebnisse 2008 im Rahmen der grauen Buchreihe des Museums publiziert.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><span style=\"font-family: Arial;\">Nach dem Weggang von Frau Dr. Abel im Jahr 2007 jedoch verf\u00fcgte der nun alleine zust\u00e4ndige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Jahns, das aufgrund sicherheitstechnischer Forderungen unsere Mitarbeiter nur noch unter Aufsicht auf dem Museumsgel\u00e4nde arbeiten d\u00fcrfen. Faktisch wurden damit unsere Arbeitszeiten auf die regul\u00e4re Dienstzeit der hauptverantwortlichen Mitarbeiter des Museums begrenzt. Praktisch war dies das Ende regelm\u00e4\u00dfiger Arbeitseins\u00e4tze. Die neue Museumleiterin bat im Einvernehmen mit Herrn Jahns dann um die R\u00e4umung unseres Arbeitsraumes, da seitens des Museums Eigenbedarf bestand und wir den Raum ihrer Ansicht nach nicht mehr ben\u00f6tigten. Diesem Wunsch wurde im Jahr 2010 entsprochen, wobei wir unser dort gelagertes Werkzeug s\u00e4mtlich dem technischen Dienst des Museums spendeten. Nachdem auch die vereinseigene Diesellok zum November 2010 wegen Platzmangels vom Gel\u00e4nde entfernt werden mu\u00dfte, wurde letztlich auch die Arbeitsgruppe Fahrzeuge mangels Aufgaben vom Verein aufgel\u00f6st.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><span style=\"font-family: Arial;\">In der Gewissheit, dass am Museum Rammelsberg die handwerklichen Dienste des F\u00f6rdervereins in absehbarer Zeit nicht ben\u00f6tigt werden und dass das durch unseren Verein bereitstellbare Spendenaufkommen das Museumsbudget nicht merklich aufstocken k\u00f6nnte, gaben sich die Mitglieder des F\u00f6rdervereins zum 16. April 2010 eine neue Satzung. Wir firmieren seitdem unter dem Namen &#8222;F\u00f6rderverein Weltkulturerbe Erzbergwerk Rammelsberg Goslar\/ Harz e.V.&#8220; Der Zweck des Vereins wurde dahin erweitert, dass nun nicht mehr alleine das ohnehin schon bestehende Rammelsberger Bergbaumuseum gef\u00f6rdert werden kann, sondern s\u00e4mtliche Institutionen und Projekte, die einen Bezug zum Montandenkmal Rammelsberg haben. Dazu z\u00e4hlen beispielsweise auch Ausstellungen zum Rammelsberg in benachbarten Museen oder Untersuchungsstollen im Gro\u00dfraum Goslar, die im Zusammenhang mit dem Erzbergbau am Rammelsberg erschlossen wurden.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><span style=\"font-family: Arial;\">Sprechen Sie uns an, wenn Sie meinen, ein f\u00fcr unsere Unterst\u00fctzung geeignetes Projekt durchzuf\u00fchren.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichte unseres F\u00f6rdervereins Vor unserem Verein Die Geschichte unseres F\u00f6rdervereins beginnt mit dem Ende eines jahrtausendealten Wirtschaftszweiges der Region Goslar. 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